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Presseberichte zur Neueröffnung

Bergische Landeszeitung

(Juni 2012)
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Bericht im Kölner Stadt-Anzeiger am 08. August 2011

von Verena Köplin

Alltagsmanagement - Haushüter mit Familienanschluss

In der Urlaubszeit schlagen Einbrecher häufig zu: An heruntergelassenen Jalousien und überquellenden Briefkästen sind leere Häuser schnell zu erkennen. Wäre da nicht Rilo Herweg, die Häuser von Urlaubern während deren Abwesenheit versorgt.

Sommerzeit ist Urlaubszeit , das sieht der aufmerksame Beobachter an jeder Straßenecke. Heruntergelassene Jalousien, vertrocknete Geranien und überquellende Briefkästen sagen in ihrer stummen Sprache ganz deutlich, dass auch der Wachhund des Hauses mit in den Urlaub gefahren ist. Ein Paradies für so manchen Einbrecher. Wäre da nicht Rilo Herweg aus Odenthal, die mit einem kritischen Auge einen Blick auf eben diese leer stehenden Häuser wirft, solange die Bewohner im Urlaub sind. Neben vielen anderen Tätigkeiten, die sie in ihrem Service-Angebot unter dem Begriff „Alltagsmanagement“ zusammenfasst, arbeitet Herweg nämlich als Haushüterin .

Was das im konkreten Einzelfall heißt, das bleibt ganz dem Kunden überlassen. „Diesen Sommer haben wir sieben Kunden, die diesen Service in Anspruch nehmen möchten“, erzählt die Unternehmerin. „Fünf davon wollen vor allem, dass wir die Post hereinbringen, die Blumen gießen, vielleicht ein Haustier versorgen und schauen, ob am Haus alles in Ordnung ist. Wie oft wir diese Kontrollbesuche machen, wird individuell abgesprochen.“

Die anderen beiden leer stehenden Häuser, die Herweg betreuen wird, sollen rund um die Uhr bewohnt werden. Auch das ist mit Hilfe des Teams, das die Unternehmerin unterstützt, möglich. Der jeweilige Haushüter zieht in solchen Fällen meist in ein Gästezimmer des Hauses und sorgt dafür, dass zumindest von etwa 17 bis 10 Uhr am Folgetag immer jemand dort ist, bis die Bewohner aus dem Urlaub zurückkehren.

Ein Auftrag, der viel Vertrauen vom Kunden voraussetzt. Um das aufzubauen, muss die Chemie zwischen Kunde und Haushüter stimmen. Dafür werden im Vorfeld Kennenlern-Treffen vereinbart. „Ich habe großartige, zuverlässige Mitarbeiter, die ich in ein Haus mit fünf Kindern und drei Hunden schicken kann und es passt sofort“, so Herweg. „Einem etwas pingeligen Alleinstehenden würde derselbe Mitarbeiter aber wahrscheinlich überhaupt nicht gefallen. Für diese Auswahl braucht man Fingerspitzengefühl.“ Sie lächelt. „Ich glaube aber, mittlerweile habe ich das.“ Seit fünf Jahren gibt es das Unternehmen mit Sitz in Odenthal, im November wird ein zweites Büro in Bergisch Gladbach eröffnet. Die meisten Mitarbeiter des zwölfköpfigen Teams sind schon von Anfang an dabei. Studentische Hilfskräfte beschäftigt Herweg keine, ein Großteil ihrer Teammitglieder ist älter als 40 Jahre.

„Ich habe die Erfahrung gemacht, dass sich meine Kunden wohler mit älteren Betreuern fühlen“, erzählt die Unternehmerin. Neben dem Haushüten gehören auch Betreuungsangebote für Senioren zu ihrem Angebot, wo der individuelle Umgang mit dem Kunden unerlässlich ist. „Ich bezweifle nicht, dass das auch jüngere Menschen können“, erklärt Herweg. „Aber ich glaube auch, dass sich zwei Menschen, deren Altersunterschied nicht allzu groß ist und die vielleicht in ihrem Leben ähnliche Erfahrungen gemacht haben, sehr viel mehr auf Augenhöhe begegnen.“ So etwas schaffe Vertrauen, und das sei in diesem Beruf das A und O.

Die menschlichen Beziehungen, die durch ihre Arbeit entstehen, schätzt Herweg sehr. Sie erinnert sich noch gut an eine ältere Dame, die sie im Haus des Sohnes betreut hat, als dieser mit seiner Familie für drei Wochen in den USA war. „Anfangs hat sie sich immer Aufgaben ausgedacht, mit denen sie mich im Haushalt beschäftigen kann. Sie hat einfach nicht verstanden, dass ich in erster Linie da war, um Zeit mit ihr zu verbringen.“ Sie schmunzelt. „Nach einigen Tagen hat sich das aber gelegt. Danach haben wir viel unternommen und tolle Gespräche geführt. Eine schöne Zeit.“

Für den Winter hat das Team jetzt schon zahlreiche Anfragen. Geschlossene Schneedecken entlarven leer stehende Häuser ebenfalls, außerdem müssen die Bürgersteige geräumt werden, um Unfälle zu vermeiden. „Grundsätzlich ist alles eine Sache der Absprache. Wir füllen den Heimkehrern auch gerne noch den Kühlschrank, wenn das gewünscht ist.“ Welcher Wachhund macht das schon?

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Rilo Herweg & Team . 51519 Odenthal . Telefon 02202 - 459 85 26 . info@alltagsmanagerin.de
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